Nocturnes 2019-2022

Als Frederic Chopin Anfangs des 19. Jahrhunderts die berühmten Klavierstücke „Nocturnes“ komponierte, war er gewiss von der Begeisterung und Idealisierung der Nacht in der deutschen Romantik beeinflusst.

Es sind kurze, sehr eindringliche Klavierstücke von beeindruckender Klarheit und zarter Schönheit, wie die Erinnerungen an einen flüchtigen Traum in der Schläfrigkeit des Erwachens.

Den Namen der hier präsentierte Serie von „Nachtstücken“ habe ich mir nun bei ihm geliehen. Zum einen liebe ich diese Miniaturen sehr, zum anderen, weil auch für mich als Spätromantiker die Nacht eine starke Anziehung ausübt.

Leider benötige ich doch noch eine kleine Menge Licht um meine Fotos zu realisieren. Nicht viel, der spärliche Mondschein reicht beim heutigen Stand der Technik aus, um brillante Bilder zu generieren. Etwas, das am Anfang meiner fotografischen Laufbahn eine unmögliche, oder doch zumindest nur mit allergrößten Mühen und Einschränkungen verbunden Aufgabe war. So hat man noch in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht bei vollständiger Nacht gefilmt oder fotografiert, sondern in der Dämmerung kurze Augenblicken nach dem Sonnenuntergang.

Die hier präsentierte „Stücke“ sind das Ergebnis meiner Bemühungen. Diese Serie ist für mich noch lange nicht abgeschlossen, vielleicht wird sie es nie sein: In der Finsternis liegt noch vieles verborgen

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