Landschaften

In meinen Arbeiten ist „Landschaft“ meine unmittelbare Umgebung.

Ich bin nie auf den Gedanken gekommen zu vereisen nur um dort zu Fotografieren (ich meine, natürlich, Fernreisen). Es ist eigentlich noch schlimmer: Muss ich tatsächlich einmal eine solche Reise antreten, nehme ich in der Regel nicht einmal eine Kamera mit.

Das mag man seltsam finden, wenn man allerdings meinen Ansatz zur Fotografie verfolgt, wird es vielleicht etwas verständlicher.

Idealisierte Landschaftsfotografie ist mir ein Gräuel.

Meine Umgebung, mein Wohnort, meine Heimat sind Gegenstand meiner Aufnahmen, auch wenn diese im Verlauf meines Lebens häufig wechselten.

Der serielle Charakter meiner Arbeiten bedingt eine immer wiederkehrende Beschäftigung mit bestimmten Situationen (Motive). Auch wenn jede Arbeit für sich genommen Bestand haben sollte, sind Einzelaufnahmen, in der Regel, nicht ausreichend um eine künstlerische Aufgabe vollständig zu umfassen (erfüllen). Ein solches Vorgehen macht es beinahe unmöglich, meine Arbeiten an Orten zu realisieren, die ich nicht regelmäßig besuchen kann.

In den meisten meiner Arbeiten ist der menschliche Eingriff in die Natur mehr oder weniger deutlich sichtbar. Das ist durchaus gewollt und sollte nicht als billige Kritik an die sog. “Landschaftszerstörung durch den Menschen” verstanden werden, sondern als absichtliche Integration dieses Handelns in meine Ästhetik.

Calima (Sahara-Winde), Huelva (E)

Landschaft mit Industrie Beinheim (F)

Schwarzwald bei Freiburg (D)

Rio Tinto (E)

Andere

Landschaft nach Eisregen Grötzingen (G)

Es ist Kunst. Laß dir Zeit!